Zum Inhalt springen
Versand aus Deutschland · DHL 1–2 Werktage

Peptid-Vergleich

MOTS-c vs. SLU-PP-332

MOTS-c wird der Gruppe „Mitochondrien“ zugeordnet, SLU-PP-332 der Gruppe „Stoffwechsel & Inkretine“. Molekulargewicht: MOTS-c 2.174,67 Da, SLU-PP-332 515,50 Da. Kettenlänge: 16 bzw. n/a (kein Peptid) Aminosäuren. Halbwertszeit laut Literatur: Wenige Stunden (präklinisch) bzw. Nicht vollständig charakterisiert.

MOTS-c vs. SLU-PP-332: die wichtigsten Unterschiede

MOTS-c ist ein Peptid aus 16 Aminosäuren, das im Erbgut der Mitochondrien kodiert ist und in Tiermodellen den Glukose- und Fettstoffwechsel beeinflusst. SLU-PP-332 ist kein Peptid, sondern ein kleines synthetisches Molekül, das die Östrogen-verwandten Rezeptoren ERRα und ERRγ aktiviert und in Tiermodellen einen Trainingseffekt im Stoffwechsel nachahmt.

MOTS-c oder SLU-PP-332: was eignet sich wofür?

MOTS-c für Fragestellungen zu mitochondrialen Signalpeptiden und Stoffwechselregulation, SLU-PP-332 für den ERR-Signalweg und „Exercise-Mimetics“.

MerkmalMOTS-cSLU-PP-332
GruppeMitochondrienStoffwechsel & Inkretine
SequenzMet-Arg-Trp-Gln-Glu-Met-Gly-Tyr-Ile-Phe-Tyr-Pro-Arg-Lys-Leu-ArgNicht-peptidisch (Small Molecule)
SummenformelC₁₀₁H₁₅₂N₂₈O₂₂S₂C₂₉H₂₄F₃NO₄
Molekulargewicht2.174,67 Da515,50 Da
Aminosäuren16n/a (kein Peptid)
HalbwertszeitWenige Stunden (präklinisch)Nicht vollständig charakterisiert
HerkunftMitochondrial kodiert (mtDNA) / synthetisch für ForschungSynthetisch
MechanismusMOTS-c transloziert bei zellulärem Stress aus dem Mitochondrium in den Zellkern und moduliert stressadaptive Gen-Expression.SLU-PP-332 bindet und aktiviert ERRα und ERRγ, nukleäre Rezeptoren die zentral für den oxidativen Stoffwechsel und die Muskelfaser-Typ-Bestimmung sind.
Forschungsfelder
  • AMPK-Aktivierung und Verbesserung der Insulinsensitivität
  • Altersabhängige Abnahme der MOTS-c-Plasmaspiegel
  • Schutz vor ernährungsbedingter Adipositas in präklinischen Modellen
  • Modulation der mitochondrialen Biogenese und Funktion
  • Aktivierung der ERRα- und ERRγ-Signalwege
  • Förderung der Typ-I-Muskelfaser-Konversion (slow-twitch)
  • Steigerung der mitochondrialen Biogenese und Fettsäure-Oxidation
  • Verbesserung der Ausdauerleistung in präklinischen Modellen
StudienAlle PubMed-Studien durchsuchen ↗Alle PubMed-Studien durchsuchen ↗

Als Referenzmaterial bei Peptika

Häufige Fragen zum Vergleich

Was ist der Unterschied zwischen MOTS-c und SLU-PP-332?

MOTS-c transloziert bei zellulärem Stress aus dem Mitochondrium in den Zellkern und moduliert stressadaptive Gen-Expression. SLU-PP-332 bindet und aktiviert ERRα und ERRγ, nukleäre Rezeptoren die zentral für den oxidativen Stoffwechsel und die Muskelfaser-Typ-Bestimmung sind. MOTS-c: „Mitochondrien“, SLU-PP-332: „Stoffwechsel & Inkretine“.

Was ist besser: MOTS-c oder SLU-PP-332?

Das hängt von der Forschungsfrage ab. MOTS-c für Fragestellungen zu mitochondrialen Signalpeptiden und Stoffwechselregulation, SLU-PP-332 für den ERR-Signalweg und „Exercise-Mimetics“.

Welches Molekulargewicht haben MOTS-c und SLU-PP-332?

MOTS-c: 2.174,67 Da (C₁₀₁H₁₅₂N₂₈O₂₂S₂). SLU-PP-332: 515,50 Da (C₂₉H₂₄F₃NO₄).

Gibt es MOTS-c und SLU-PP-332 als Referenzmaterial?

MOTS-c ab 34,90 € (inkl. MwSt.); SLU-PP-332 ab 51,90 € (inkl. MwSt.). Mit Prüfbericht je Charge.

Weiterlesen im Magazin

Weitere Vergleiche

Nur für Forschungs- und Laborzwecke. Die Angaben fassen die verlinkten Lexikon-Steckbriefe zusammen und sind keine Empfehlung zur Anwendung am Menschen.