Was ist SLU-PP-332?+
SLU-PP-332 ist kein Peptid, sondern ein synthetisches Kleinmolekül aus der Klasse der Acylhydrazone (C18H14N2O2, 290,3 g/mol). Es wurde an der Saint Louis University aus dem Vorläufer GSK4716 entwickelt und wirkt als Agonist der Estrogen-related Receptors.
Was sind Estrogen-related Receptors?+
ERRalpha, ERRbeta und ERRgamma sind sogenannte verwaiste Kernrezeptoren. Trotz des Namens binden sie kein Estradiol und sind keine Estrogenrezeptoren; eine estrogene oder antiestrogene Wirkung lässt sich daraus nicht ableiten. SLU-PP-332 aktiviert alle drei mit EC50-Werten von 98 nM (ERRalpha), 230 nM (ERRbeta) und 430 nM (ERRgamma) (Billon et al., ACS Chemical Biology 2023, PMID 36988910).
Was wurde in Studien untersucht?+
Ausschließlich Zellkultur- und Mausmodelle. Beschrieben wurden die Aktivierung von Genprogrammen, die dem akuten Ausdauertraining entsprechen, sowie Effekte auf die Laufleistung (PMID 36988910), den Energieumsatz (PMID 37739806) und die Herzfunktion (Circulation 2024, PMID 37961903). Klinische Studien am Menschen existieren nicht.
Trifft die Bezeichnung Exercise in a pill zu?+
Das ist Presse- und Marketingsprache, keine Studienaussage. Dagegen spricht ein konkreter Befund: In den Mausstudien wurde SLU-PP-332 intraperitoneal verabreicht, und die Fachliteratur hält ausdrücklich fest, dass die Substanz keine orale Bioverfügbarkeit besitzt. Genau deshalb wurde die Nachfolgeverbindung SLU-PP-915 entwickelt (PMID 41421047).
Wovon ist SLU-PP-332 abzugrenzen?+
Es ist weder ein SARM noch ein Hormon. Es ist nicht verwandt mit SR9009 (REV-ERB) oder GW501516 (PPARdelta), die andere Zielstrukturen adressieren. Ebenfalls zu unterscheiden ist SLU-PP-915, eine eigenständige Nachfolgeverbindung mit abweichenden Eigenschaften.
Welchen regulatorischen Status hat die Substanz?+
SLU-PP-332 ist weder in der EU noch in den USA als Arzneimittel oder als Lebensmittel zugelassen. Als pharmakologisch aktive Substanz ohne behördliche Zulassung fällt sie im Sport unter Kategorie S0 der WADA-Verbotsliste; Nachweisverfahren wurden bereits publiziert.
Wie wird die Qualität geprüft?+
Jede Charge wird von Janoshik Analytical als unabhängigem Labor analysiert. Der Bericht zu Identität und Reinheit per HPLC und LC-MS sowie die Schwermetallanalyse sind auf dieser Seite direkt einsehbar.
Wie ist SLU-PP-332 aufgebaut?+
Sequenz Nicht-peptidisch (Small Molecule), n/a (kein Peptid) Aminosäuren, Molekulargewicht 515,50 Da, Summenformel C₂₉H₂₄F₃NO₄.
Was kostet SLU-PP-332?+
SLU-PP-332 kostet bei Peptika ab 51,90 € (5 mg) inklusive MwSt. Verfügbare Größen: 5 mg, 10 mg. Ab 5 Stück gilt Mengenrabatt: 15 % ab 5, 20 % ab 10, 25 % ab 15. Bei Zahlung mit Bitcoin gibt es 10 % Rabatt. Der Mindestbestellwert liegt bei 200,00 €.
Wo kann man SLU-PP-332 in Deutschland kaufen?+
Im Peptika Shop: Versand aus Deutschland innerhalb von 24–48 Stunden nach Zahlungseingang, DHL-Zustellung in 1–2 Werktagen, ab 250,00 € versandkostenfrei. Bezahlt wird per SEPA-Überweisung, Revolut oder Bitcoin.
Liefert Peptika SLU-PP-332 nach Österreich und in die Schweiz?+
Ja. Nach Österreich in 2–4 Werktagen (12,99 €, kostenlos ab 350,00 €), in die übrige EU in 4–6 Werktagen, ohne Zoll (Peptide aus der EU). In die Schweiz in 5–10 Werktagen; dort fallen Einfuhrabgaben an, die Rechnung erfolgt ohne deutsche MwSt. Übersicht: Versand & Zahlung.
Ist SLU-PP-332 in Deutschland legal?+
Peptika liefert SLU-PP-332 ausschließlich als Referenzmaterial für Forschung und Labor und nur an Personen ab 18 Jahren. Wie Forschungspeptide rechtlich einzuordnen sind und welche Peptide auf der Dopingliste stehen, erklärt Sind Peptide legal in Deutschland?
Wie wird SLU-PP-332 gelagert?+
2-8°C. Hinweise zu Lyophilisat und gelöster Form: Peptide richtig lagern.
Gibt es SLU-PP-332 auch als Kapseln?+
Ja: SLU-PP-332 Kapseln, 60 Kapseln je Dose; alle Kapseln: Peptide Kapseln. Was orale und gelöste Formen unterscheidet, erklärt Peptide als Kapseln, Nasenspray oder Injektion.
Gibt es Erfahrungen und Bewertungen zu SLU-PP-332?+
Bewertungen auf dieser Seite stammen ausschließlich von verifizierten Käufen. Persönliche Erfahrungsberichte aus Foren ersetzen keine Studien; was die Forschung zeigt, steht im Lexikon und im Magazin.