GHK-Cu und AHK-Cu (Ala-His-Lys-Kupfer) gehören beide zur Gruppe „Haut & Kupferpeptide“. Molekulargewicht: GHK-Cu 403,9 Da (mit Cu²⁺), AHK-Cu (Ala-His-Lys-Kupfer) 393,89 Da. Kettenlänge: 3 (+ Kupfer-Ion) bzw. 3 Aminosäuren.
GHK-Cu vs. AHK-Cu: die wichtigsten Unterschiede
Beide sind Kupferkomplexe von Tripeptiden. GHK-Cu (Glycyl-Histidyl-Lysin) kommt natürlich im Blutplasma vor und ist das am besten untersuchte Kupferpeptid der Haut- und Wundheilungsforschung; als „Copper Tripeptide-1“ ist es ein kosmetischer Inhaltsstoff. AHK-Cu (Alanyl-Histidyl-Lysin) ist ein synthetisches Analogon, das vor allem in der Haarforschung untersucht wird.
GHK-Cu oder AHK-Cu: was eignet sich wofür?
GHK-Cu für Fragestellungen zu Kollagen, Wundheilung und Genexpression der Haut; AHK-Cu für die Forschung an Haarfollikeln.
Plasmaspiegel sinken mit dem Alter (von ~200 ng/ml auf ~80 ng/ml)
–
Herkunft
Natürlich vorkommend im menschlichen Blutplasma, Speichel und Urin
–
Mechanismus
GHK-Cu liefert bioverfügbares Kupfer an Zellen, aktiviert Metalloproteinasen für Geweberemodellierung und stimuliert die Synthese von Kollagen, Elastin, Proteoglykanen und Glycosaminoglykanen.
Kupfer-Chelat-Komplex; stimuliert Fibroblasten und beeinflusst Matrixmetalloproteinasen (MMPs) in Zellkulturmodellen
Forschungsfelder
Stimulierung der Kollagen- und Glycosaminoglykan-Synthese
Förderung der Angiogenese und Nervenwachstum
Antioxidative Wirkung und Hemmung von Ferritin-Oxidation
Regulation von über 4.000 Genen in Richtung eines gesünderen Zustands
Was ist der Unterschied zwischen GHK-Cu und AHK-Cu (Ala-His-Lys-Kupfer)?+
GHK-Cu liefert bioverfügbares Kupfer an Zellen, aktiviert Metalloproteinasen für Geweberemodellierung und stimuliert die Synthese von Kollagen, Elastin, Proteoglykanen und Glycosaminoglykanen. Kupfer-Chelat-Komplex; stimuliert Fibroblasten und beeinflusst Matrixmetalloproteinasen (MMPs) in Zellkulturmodellen Beide gehören zur Gruppe „Haut & Kupferpeptide“.
Was ist besser: GHK-Cu oder AHK-Cu?+
Das hängt von der Forschungsfrage ab. GHK-Cu für Fragestellungen zu Kollagen, Wundheilung und Genexpression der Haut; AHK-Cu für die Forschung an Haarfollikeln.
Welches Molekulargewicht haben GHK-Cu und AHK-Cu (Ala-His-Lys-Kupfer)?+
GHK-Cu: 403,9 Da (mit Cu²⁺) (C₁₄H₂₃CuN₆O₄). AHK-Cu (Ala-His-Lys-Kupfer): 393,89 Da (C₁₃H₂₂CuN₆O₄).
Gibt es GHK-Cu und AHK-Cu (Ala-His-Lys-Kupfer) als Referenzmaterial?+
GHK-Cu ab 34,90 € (inkl. MwSt.); AHK-Cu ab 39,90 € (inkl. MwSt.). Mit Prüfbericht je Charge.
In welchen Formen GHK-Cu vorkommt, was Haut- und Haarstudien mit Cremes und Seren untersucht haben, warum es für Injektion und Kapseln keine geprüfte Dosierung gibt und worauf es bei Lagerung und Stabilität ankommt.
Signalpeptide, Kupferpeptide, Neurotransmitter-Peptide: welche Peptide in Cremes und Seren stecken, woran man sie auf der INCI-Liste erkennt, was Studien zeigen und wie sie sich mit Retinol und Vitamin C vertragen.
Nur für Forschungs- und Laborzwecke. Die Angaben fassen die verlinkten Lexikon-Steckbriefe zusammen und sind keine Empfehlung zur Anwendung am Menschen.